Mehr Sicherheit im Straßenverkehr – So vermeiden Sie Unfälle

Tagtäglich passieren im Straßenverkehr viele Unfälle, die für die Insassen schwere Verletzungen oder sogar den Tod bedeuten können. Niemand ist davor gefeit irgendwann einmal in einen Unfall verwickelt zu werden oder auch selbst einen Zusammenstoß zu verursachen.

Eine unangemessene Fahrweise, Trunkenheit am Steuer, Kontrollverlust über das Auto – die Gründe für einen Verkehrsunfall sind sehr unterschiedlich. Umso wichtiger ist es, dass jeder einzelne Autofahrer darauf achtet, durch sein Verhalten weder sich noch andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Harte Fakten: So viele Unfälle passieren jährlich in Deutschland

Die Zahl der Unfälle hat im Jahr 2016 einen neuen Höchststand erreicht: Die Polizei hat dem Statistischen Bundesamt zufolge bundesweit rund 2,6 Millionen Verkehrsunfälle erfasst. Damit liegt der Wert um 2,7 Prozent höher als noch 2015.

Wer im Straßenverkehr nicht aufpasst, kann schnell einen Unfall verursachen. Quelle: fotolia.com © #88075285

Während immer mehr Unfälle im Straßenverkehr passieren und es immer mehr Verletzte gibt, geht die Zahl der Unfalltoten immer weiter zurück. Im letzten Jahr lag sie so niedrig wie noch nie, wobei trotzdem täglich neun Menschen durch einen Verkehrsunfall ums Leben kamen.

Die Ursachen sind vielfältig: Sie reichen vom Fehlverhalten der Autofahrer und Fußgänger über technische Mängel und Wartungsmängel bis hin zu Unfällen aufgrund der Straßenverhältnisse, Witterungseinflüsse oder anderer Hindernisse. Die meisten Unfälle entstehen demnach durch menschliches Handeln beziehungsweise Nichthandeln. Daher ist es ratsam, das eigene Verhalten im Straßenverkehr auf den Prüfstand zu stellen und zu verbessern.

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr: Unfälle erfolgreich vermeiden

Jeder einzelne kann einiges zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen und damit effektiv Unfälle vermeiden oder zumindest das Unfallrisiko drastisch senken. Ein wesentlicher Faktor dabei ist das richtige Verhalten als Verkehrsteilnehmer:

  1. Das Auto richtig einstellen

Zunächst einmal ist es zur Vermeidung von Unfällen wichtig, das Auto vor dem Losfahren richtig einzustellen. Richten Sie den Fahrersitz so ein, dass Sie gerade sitzen und gut aus dem Auto schauen können. Die Lehne sollte daher nicht zu weit nach hinten reichen, sondern möglichst steil gestellt werden.

Der Sitz muss so nach hinten oder vorne verschoben werden, dass die Handgelenke bei ausgestreckten Armen auf dem Lenkrad liegen und die Knie bei voll gedrückten Pedalen noch ganz leicht gebeugt sind. Es geht darum, die Pedale gut zu erreichen und sie mühelos durchtreten zu können, sollte eine Vollbremsung nötig sein.

Außerdem sollten vor jeder Fahrt die Spiegel kontrolliert werden. Sie müssen so eingestellt sein, dass Sie den Verkehr zu beiden Seiten und hinter dem Auto gut überblicken und angemessen reagieren können.

  • Die richtige Körperhaltung einnehmen

Achten Sie beim Fahren auch auf die richtige Körperhaltung: Halten Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest, sodass Sie immer die Kontrolle über den Wagen haben.

Die Hände sind in der „Viertel vor Drei“-Stellung am Lenkrad genau richtig. Alle anderen Handpositionen wie am unteren Rand des Lenkrades oder das Lenken mit den Handballen mindern die Sicherheit beim Fahren enorm, weil Sie nicht richtig lenken und spontan reagieren können.

Alle Insassen im Auto sollten gerade sitzen und sich immer anschnallen. Der Sicherheitsgurt muss so eingestellt werden, dass er über das Schlüsselbein verläuft und nicht von der Schulter rutscht oder am Hals quetscht, der Beckengurt muss stramm sitzen. Die Kopfstützen sind erst dann richtig positioniert, wenn sie ungefähr mit der Kopfhöhe abschließen.

Die Körperhaltung im Auto ist ein lebenswichtiger Punkt, denn nur, wenn jeder Insasse die richtige Sitzposition hat, sind eingebaute Sicherheitssysteme wie Airbags, Sicherheitsgurte und die nachgebende Lenksäule im Notfall hilfreich. Sie sind auf die richtige Körperhaltung ausgerichtet und können nicht sinngemäß funktionieren, wenn diese nicht eingehalten wird.

Im Gegenteil: Lösen Airbags und Sicherheitsgurte bei falscher Körperhaltung aus, kann das zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

  • Auf die eigene Sicherheit achten

Grundsätzlich sollten Sie auch nur dann Auto fahren, wenn Sie in der richtigen Verfassung dazu sind. Wer etwa sehr wütend ist, fährt tendenziell auch entsprechend aggressiv und wer müde ist, kann sich nicht richtig auf das Fahren und die Geschehnisse auf der Straße konzentrieren und verfällt im Extremfall in einen gefährlichen Sekundenschlaf.

Selbstverständlich sollten Sie sich niemals unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen. Alkohol bewirkt, dass sich die Reaktionsfähigkeit verlangsamt, sich die Sehleistung und Aufmerksamkeit verringert und gleichzeitig die Risikobereitschaft steigt. Dadurch gefährden Sie nicht nur sich, sondern schlimmstenfalls auch Ihre Mitfahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Umgekehrt sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit aus den gleichen Gründen nicht bei einem betrunkenen Fahrer ins Auto steigen. Wer unter Alkoholeinfluss fährt oder sogar mehr als die erlaubten 0,5 Promille Alkohol im Blut hat, riskiert hohe Bußgelder und andere Strafen wie der Entzug der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafen oder muss mit einer Medizinisch‑Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.

Ein Handy am Steuer lenkt stark vom Verkehr ab. Quellle: fotolia.com ©
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  • Sich beim Fahren auf das Wesentliche konzentrieren

Als Fahrer müssen Sie immer die anderen Verkehrsteilnehmer im Blick behalten. Achten Sie besonders auf Radfahrer, Fußgänger und auf Kinder, die plötzlich hinter parkenden Autos auf die Straße laufen können.

Lassen Sie sich daher während der Fahrt nicht von Mitfahrern oder lauter Musik ablenken und bleiben Sie stets konzentriert bei der Sache. Sind das Radio oder die CD zu laut, achtet man gleich viel weniger auf die Geschehnisse außerhalb des Autos, sodass ein herannahendes Fahrzeug oder ein Martinshorn schnell überhört werden. Dadurch können gefährliche Situationen entstehen.

Ein großer Ablenkungsfaktor ist das Handy am Steuer. Bedienen Sie als Fahrer auf gar keinen Fall das Handy, sondern nutzen Sie die Freisprechanlage oder überlassen Sie das Telefonieren und SMS-Schreiben gegebenenfalls einem Ihrer Mitfahrer.

  • Auf eine angemessene Fahrweise achten

Wer angemessen fährt, leistet einen großen Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen. Fahren Sie nicht schneller, als es erlaubt ist. In Ortschaften liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Tempo 50, auf Landstraßen bei Tempo 100 und auf Autobahnen gilt die gilt die Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern. Achten Sie zusätzlich immer auf ortspezifische Vorgaben durch Straßenschilder.

Fahren Sie defensiv – das bedeutet, dass Sie nicht immer auf Ihr Recht pochen, auch wenn Sie eigentlich Vorfahrt haben, und anderen die Chance geben, Sie zu überholen, anstatt stur die Position auf der Straße verteidigen zu wollen.

Setzen Sie rechtzeitig den Blinker, wenn Sie abbiegen, ein Auto überholen, rechts ranfahren, die Spur wechseln oder aus dem Kreisverkehr herausfahren wollen. Dieses Signal ist für die Sicherheit im Straßenverkehr enorm wichtig, damit sich andere Verkehrsteilnehmer auf Ihr Vorhaben einstellen und entsprechend reagieren können.

Wichtig ist auch, dass Sie ausreichend Abstand zum Vordermann lassen. Nur so ist gewährleistet, dass bei spontanen Bremsmanövern oder anderen Zwischenfällen genügend Platz zwischen den Autos ist und sie nicht ineinander fahren. Ideal ist eine Reaktionszeit von etwa zwei Sekunden.

Sicher fahren: Wetterbedingungen beachten

Das Fahren im Straßenverkehr wird immer wieder durch neue Baustellen, Veränderungen in der Fahrbahnführung und ähnliches erschwert. Doch auch das Wetter kann beim Autofahren Probleme bereiten, wenn man nicht weiß, wie man in bestimmten, wetterbedingten Situationen agieren muss.

Andernfalls kann es passieren, dass Sie bei Nässe oder Glätte ins Schleudern geraten oder das Heck des Autos ausbricht. Um solche und andere brenzlige Situationen souverän meistern zu können, kann ein Fahrsicherheitstraining helfen. 

Bei Regen, Schnee und Hagel sollten Sie grundsätzlich langsamer fahren, da sich durch die Niederschläge die Bedingungen auf der Fahrbahn verschlechtern, die Bodenhaftung geringer ist und sich die Bremswege verlängern. Mit einer geringeren Geschwindigkeit sorgen Sie dafür, dass sie im Notfall trotzdem schnell genug reagieren und damit Unfälle vermeiden können. Wer bei Nässe zu schnell unterwegs ist, riskiert Aquaplaning, bei dem die Reifen die Bodenhaftung verlieren und das Steuern und Bremsen nur noch schwer möglich ist.

Bei Regenwetter ist Vorsicht geboten. Quelle: fotolia.com ©
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Auch bei Nebel sollten Sie langsamer fahren. Schalten Sie bei Niederschlag und Nebel immer die Scheinwerfer an – unabhängig von der Tageszeit. Das erleichtert Ihnen die Sicht auf die Straße und macht Sie für andere Autofahrer besser erkennbar.

Bremsen Sie bei schlechten Wetterbedingungen vor dem Abbiegen und vor Kurven sanft ab und vermeiden Sie starke Bremsmanöver, damit Sie nicht ins Schleudern geraten.

Das Auto: Regelmäßige Kontrollen für mehr Sicherheit

Um sich mit dem Auto sicher im Straßenverkehr bewegen zu können, sind eine gute Sicht und ein verkehrssicheres Fahrzeug unerlässlich. Regelmäßige Kontrollen helfen Ihnen dabei, stets unter optimalen Verhältnissen fahren zu können.

  1. Scheiben und Fenster sauber halten

Spiegel und Scheiben sollten immer sauber sein und bei starken Verschmutzungen durch Staub oder andere Einwirkungen so schnell wie möglich gereinigt werden. Bei Nebel und Regen wird die Sicht sowieso schon beeinträchtigt, da sollten Verschmutzungen kein zusätzliches Hindernis darstellen.

Wenn die Fenster und Scheiben von innen beschlagen, sollten Sie Gebläse- und Temperaturschalter auf die höchste Stufe stellen, um die Luft zügig zu trocknen. Noch effektiver wirkt dazu eine aktivierte Klimaanlage. Der Luftstrom sollte auf die Windschutzscheibe gerichtet sein.

Wem das nicht reicht, der kann mit Schwämmen und Tüchern nachhelfen, wobei Sie nur solche benutzen sollten, die speziell für Autos gedacht sind. Andernfalls können Schlieren entstehen, die die Sicht verschlechtern und bei Sonneneinstrahlung blenden.

  • Funktionsfähigkeit der Scheinwerfer erhalten 

Für eine gute Sicht in der Nacht und bei Nebel ist es wichtig, die Autolichter instand zu halten und sie auszutauschen, sobald sie nicht mehr funktionieren.

Auch die richtige Einstellung der Scheinwerfer ist entscheidend für die Verkehrssicherheit des Autos, damit Sie gut sehen können und andere Fahrer nicht geblendet werden.

  • Reifenprofil und Luftdruck kontrollieren
Ausreichend Reifenprofil sorgt für guten Grip auch auf rutschiger Fahrbahn. Quelle fotolia.com © oneinchpunch #101987922

Das Reifenprofil sorgt dafür, dass das Auto auf der Straße eine gute Bodenhaftung hat. Sind die Reifen zu sehr abgefahren, gerät man schneller ins Schleudern, besonders auf nassen Straßen.

Neue Reifen haben ein Profil von acht Millimetern. Je weniger Profil ein Reifen hat, desto unsicherer wird das Fahren und ab einer Profiltiefe von 1,6 Millimetern ist es gesetzlich vorgeschrieben, den Reifen zu wechseln.

Der rechtzeitige Wechsel von den Sommer- auf die Winterreifen ist ebenfalls maßgeblich für die Verkehrssicherheit und sorgt zudem dafür, dass das Reifenprofil geschont wird. Als Richtlinie, wann der Reifenwechsel ansteht, gilt die Faustregel „Von O bis O“, also Ostern bis Oktober und andersherum.

Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftdruck der Reifen, auf jeden Fall aber vor längeren Fahrten und wenn das Auto schwer beladen ist. Zu wenig oder zu viel Luftdruck hat deutliche Auswirkungen auf die Fahrsicherheit des Autos – der Bremsweg wird länger und das Auto hält in Kurven viel schlechter die Spur. Dazu steigen der Verschleiß und der Spritverbrauch an und der Reifen kann durch den falschen Luftdruck platzen.

  • Auf Warnsignale reagieren

Blinkt in Ihrem Auto eine Kontrollleuchte auf, sollten Sie so bald wie möglich eine Werkstatt aufsuchen, um das vorhandene Problem beseitigen zu lassen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Auto fahrtüchtig und verkehrssicher ist.

Aus diesem Grund sind, abgesehen vom TÜV, regelmäßige Kontrollen bei der Inspektion sinnvoll. Dort wird das gesamte Auto auf Beanstandungen hin überprüft und gegebenenfalls das Öl gewechselt.

Wenn es dann doch mal passiert: Richtiges Verhalten bei Unfällen

Trotz aller Vorsicht kann es aus verschiedenen Gründen dazu kommen, dass Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden oder selbst einen Unfall verursachen. In einem solchen Fall müssen Sie die lebensrettenden Sofortmaßnahmen einleiten und wichtige Schritte zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer unternehmen.

Diese Maßnahmen und Schritte sollten im Vorfeld bekannt sein, um im Notfall richtig reagieren zu können und genau zu wissen, was wann zu tun ist:

  1. Die Unfallstelle sichern
Bei einem Unfall ist ein Warndreieck Pflicht. Quelle: fotolia.com © daviles #88490511

Als erstes müssen Sie die Unfallstelle sichern, damit andere Verkehrsteilnehmer vorgewarnt und nicht auch noch in den Unfall verwickelt werden. Schalten Sie den Warnblinker und die Scheinwerfer an, damit Ihr Auto für andere gut sichtbar ist.

Legen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit eine Warnweste an, bevor Sie aus dem Auto aussteigen, um das Warndreieck aufzustellen. Auf Landstraßen sollte es mindestens 100, auf Autobahnen mindestens 200 Meter von der Unfallstelle entfernt stehen.

  • Erste Hilfe leisten

Sind Personen verletzt, müssen Sie Erste Hilfe leisten und sollten bei schweren Verletzungen oder wenn Sie die Verletzungen nicht richtig einschätzen können, sicherheitshalber zuerst den Notruf verständigen.

  • Die Polizei verständigen

Rufen Sie die Polizei, wenn es durch den Unfall Tote, Schwerverletzte oder erhebliche Sachschäden gibt und wenn Unfallbeteiligte unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen. Auch bei Unfällen auf der Autobahn oder mit Personen aus dem Ausland ist die Polizei zu verständigen.

Bei Blechschäden ist die Polizei nicht nötig, allerdings sollten Sie dann selber Beweisfotos vom Unfallort machen, damit der Hergang später für die Versicherung rekonstruiert werden kann. 

  • Den Unfall dokumentieren

Notieren Sie in einem Unfallprotokoll Datum und Uhrzeit des Unfalls, außerdem Name, Anschrift, Kontaktdaten und das Kennzeichen des Unfallgegners. Auch die die Daten möglicher Zeugen sind oft hilfreich. Das Unfallprotokoll muss von allen Beteiligten unterschrieben werden.

  • Die Versicherung benachrichtigen

Nach einem Verkehrsunfall sind die Personen, die daran beteiligt waren, dazu verpflichtet, sich innerhalb einer Woche bei ihrer Versicherung zu melden. In Deutschland ist jeder Autobesitzer gesetzlich dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung zu haben. Immerhin gibt es gute Gründe für diese Schutzmaßnahme. Sollten Sie einen Unfall verursachen, kommt die Versicherung für den entstandenen Schaden auf. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach Art des Fahrzeugs und auch nach dem Wohnort. Ohne eine solche Versicherung drohen dem Unfallverursacher hohe Geldbußen und eine Freiheitsstrafe.

Die Verkehrsregeln: Häufige Irrtümer

Viele Verkehrsunfälle ereignen sich auch dadurch, dass so mancher Autofahrer Irrtümern in Bezug auf die Verkehrsregeln unterliegt:

  1. An der Ampel ist ein Handy am Steuer erlaubt

Das Hantieren mit dem Handy am Steuer ist grundsätzlich verboten, solange der Motor läuft. Bei einer Start-Stopp-Automatik oder ausgeschaltetem Motor dürfen Sie Ihr Handy bedienen.

  • In verkehrsberuhigten Bereichen ist Tempo 30 erlaubt

Fahrzeuge wie Autos, Motor- und Fahrräder dürfen in verkehrsberuhigten Bereichen (Spielstraße) nur Schrittgeschwindigkeit fahren, also vier bis sieben Stundenkilometer.

  • Nach einem Unfall reicht ein Zettel mit Namen und Anschrift

Ein Unfallort darf grundsätzlich nicht einfach so verlassen werden. Haben Sie ein parkendes Auto beschädigt, müssen Sie auf den betreffenden Fahrer warten oder zumindest die Polizei verständigen. Alles andere gilt als strafbare Fahrerflucht. Ein Zettel als Hinweis reicht nicht aus, da er mutwillig entfernt werden oder wegfliegen könnte.

  • Auf Autobahnauffahrten gilt das Reißverschlussverfahren

Das Reißverschlussverfahren wird nicht auf dem Beschleunigungsstreifen angewandt, sondern nur dann, wenn eine Fahrspur wegfällt.

  • Wer auffährt, hat immer Schuld am Unfall

In den meisten Fällen gilt tatsächlich derjenige als Unfallverursacher, der von hinten aufgefahren ist. In bestimmten Konstellationen trifft aber auch den Vordermann eine Teilschuld. Ihm kann sogar die gesamte Unfallschuld angelastet werden, wenn er vorsätzlich stark gebremst und den Unfall provoziert hat.

  • Die Rettungsgasse ist erst nötig, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn herannahen

Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden. So ist gewährleistet, dass die Einsatzfahrzeuge immer freie Fahrt haben.

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