Mit Kabel-Internet schnell im Netz surfen

Kabel Internet

In den letzten Jahren hat sich das Kabel-Internet zu einem schnellen Konkurrenten von DSL entwickelt. Immer mehr Nutzer greifen auf die Technologie zurück, um schnell im Netz zu surfen und zu telefonieren.

Internetnutzer erreichen Übertragungsgeschwindigkeiten von mehreren hundert Mbit/s, um von schnellen Downloads oder hochauflösenden Streamings zu profitieren.

Doch wie funktioniert Kabel-Internet, worin liegt der Unterschied zu DSL und welche Voraussetzungen sind erforderlich? Auf diese und noch weitere Punkte geht der folgende Beitrag ein. Weitere Informationen über Kabel-Internet erhalten Interessenten auf Onlinekosten.de. Auf dem Portal steht zudem ein Anbieter- und Preisvergleich zur Verfügung.

Was ist Kabel-Internet?

Das Kabel-Internet ist eine attraktive Möglichkeit, sich mit dem World Wide Web zu verbinden. Anders als bei DSL surfen Nutzer dabei über die heimische TV-Kabelleitung, über welche auch das TV-Signal übertragen wird.

Dank Komplettpaketen profitieren Kunden dabei nicht nur vom Internet, sondern können zudem über die Kabel-Internet Leitung auch telefonieren.

Wie funktioniert Kabel-Internet?

Um über das Kabel-Internet zu surfen, bekommen Nutzer ein spezielles Kabelmodem. Dieses wird in der Regel über den Internetanbieter zur Verfügung gestellt. Über ein spezielles Koaxialkabel wird das Kabelmodem mit der Antennendose verbunden, um die Internetdaten zu empfangen.

Sobald die Freischaltung seitens des Anbieters erfolgt, können Internetnutzer loslegen und mit ihren Geräten wie Computer oder Smartphone durchstarten.

Was ist der Unterschied zwischen Kabel-Internet und DSL?

Wie bereits erwähnt, ist für den Betrieb von Kabel-Internet ein spezielles Kabelmodem erforderlich. Nutzer von DSL hingegen benötigen ein DSL-Modem.

Doch es gibt einen noch entscheidenderen Unterschied zwischen DSL und Kabel-Internet: Die Verfügbarkeit. Hier liegt DSL deutlich vorne und punktet mit einer Abdeckung von 95 Prozent. Kabel-Internet hingegen ist bei knapp zwei Drittel aller Haushalte möglich. Dies gilt vor allem für etwas größere Ballungsräume und Großstädte. In kleinen Landkreisen und Ortschaften hingegen sieht es eher schwierig aus.

Wer Kabel-Internet empfangen kann, profitiert von höheren Übertragungsraten. Diese sind in einigen Fällen sogar doppelt so schnell als normales DSL und erreichen im Download problemlos bis zu 500 Mbit/s. Ideal für User, die schnelle Downloads im Internet wünschen und regelmäßig große Datenmengen herunterladen möchten.

Auch in puncto Upload-Geschwindigkeit hat sich beim Kabel-Internet in den letzten Jahren einiges getan. Mit dem entsprechenden Tarif profitieren Nutzer hier von Upload-Raten von bis zu 50 Mbit/s.

Voraussetzungen für Kabel-Internet

Wie bereits erwähnt, ist Kabel-Internet in Deutschland für nur etwa zwei Drittel aller Haushalte verfügbar. Doch warum ist das eigentlich so? Hierbei hilft ein Blick auf die technischen Voraussetzungen:

Die Hauptvoraussetzung für die Nutzung von Kabel-Internet ist eine bidirektionale Leitung. Eine herkömmliche TV-Leitung welche nicht internetfähig ist, ist monodirektional. Dies bedeutet, dass sie ausschließlich Daten empfangen kann. Für den Betrieb vom Internet ist es allerdings erforderlich Daten zu empfangen und zu senden.

Also ist hierfür eine bidirektionale Kabel Leitung notwendig, um Daten und Informationen mit der Vermittlungsstelle auszutauschen. Vor allem in Großstädten ist die Kabel-Internet Technologie größtenteils ausgebaut, sodass die Leitungen bidirektional laufen.

Verfügbarkeit prüfen und Tarife vergleichen

Mittlerweile gibt es deutschlandweit ein großes Angebot an unterschiedlichen Anbietern für Kabel-Internet. Möchten Interessenten Internet bestellen, ist zunächst die Verfügbarkeit zu überprüfen. Hierfür bieten Internetanbieter entsprechende Formulare auf ihren Websites an. Dabei sind Postleitzahl, Straße und Hausnummer anzugeben. Anschließend überprüft das System die Verfügbarkeit und zeigt gleichzeitig an, welche maximale Download- und Upload Geschwindigkeit bei dem jeweiligen Anschluss möglich ist.

Die Kosten für den Internetanschluss hängen in der Regel von der Geschwindigkeit ab. Mit Kabel-Internet sind bis zu 500 Mbit/s möglich. Aber auch kleinere Pakete mit beispielsweise 100 Mbit/s sind möglich und bereits für einen kleinen monatlichen Betrag erhältlich.

Hinzu kommt die monatliche Leihgebühr für das Kabelmodem, welches vom Internetanbieter zur Verfügung gestellt wird. Falls gewünscht, können sich Nutzer aber auch für den Kauf von einem eigenen Kabelmodem entscheiden und dieses entsprechend anschließen.

Als vorteilhaft erweisen sich darüber hinaus Komplettpakete, welche neben Internet auch einen Telefonzugang enthalten. Hier liegt heutzutage zudem häufig eine Telefon-Flatrate bei. Mit ihr telefonieren Nutzer gebührenfrei in das deutsche Festnetz, ohne dass eine Minutenabrechnung fällig wird.

Was ist besser – Kabel-Internet oder DSL?

In puncto Geschwindigkeit liegt Kabel-Internet gegenüber DSL deutlich vorne. Dabei ist allerdings die Frage, wo der Internetanschluss gebucht werden soll. Denn wie bereits erwähnt, ist Kabel-Internet nur bei zwei Drittel aller Haushalte möglich. Dies ist vor allem in den größeren Ballungsgebieten und Großstädten der Fall.

Wer also einen Umzug in eine Großstadt oder in ein Ballungsgebiet plant, entscheidet sich am besten für ein rundum Sorglos-Paket mit Kabel-Internet und Telefon.

Internet, Telefon und TV in einem: Triple Play

Häufig ist beim Thema Kabel-Internet der Begriff Triple Play zu hören. Doch was genau hat es damit auf sich?

Der Begriff Triple Play bezeichnet Komplettpakete welche Internet, Telefon und TV enthalten. Derartige Pakete bieten Nutzern große Vorteile, alleine schon in puncto Kosten. So sind in einem Paket beispielsweise schnelles Internet, eine Telefon-Flatrate und HD-Fernsehen enthalten. Oftmals lassen sich hier spezielle Pay-TV-Sender hinzubuchen, welche beim normalen Fernsehen nicht mit dabei sind.

Obendrauf gibt es noch eine moderne Fernsehbox, in welcher ein digitaler Videorecorder enthalten ist. Hier nehmen TV-Liebhaber Serien und Filme auf. Auf Wunsch lässt sich das aktuelle Programm auch mittels Timeshift stoppen und später fortsetzen.

Auch DSL bietet derartige TV Pakete an und ist dazu in der Lage, Streaming-Dienste wie Netflix zu nutzen. Dies ist bereits mit Downloadraten ab 16 Mbit/s problemlos möglich. Wiedergeben allerdings mehrere Geräte gleichzeitig HD-Inhalte, wird es eng.

Gleiches gilt, wenn mehrere Fernsehgeräte über IPTV Fernsehen schauen und HD-Sender empfangen. Auch hierbei ist eine kleine DSL Leitung mit 16 Mbit/s zu schwach. In diesem Punkt liegt Fernsehen über Kabel-Internet klar im Vorteil, da es schnellere Übertragungsraten mit sich bringt.

Fazit zu Kabel-Internet:

Kabel-Internet bietet schnelle Download- und Upload-Raten und steht oftmals im Komplettpaket mit Fernsehen und Telefon zur Verfügung. Ein Verfügbarkeits-Check und Vergleich einzelner Tarife lohnt sich allemal, um zum besten Angebot zu greifen. Oftmals bieten Internetanbieter attraktive Angebote an, bei denen beispielsweise die ersten 12 Monate zum halben Preis enthalten sind. Aber auch im Allgemeinen sind die Tarife für Kabel-Inte

Bildnachweis:https://unsplash.com/photos/tN344soypQM

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