Kurzgefasst: Ein Kuss kann mehr als tausend Rosen

Küsse können Liebende fest aneinander binden. Mehr als rote Rosen, Pralinen und andere Geschenke. Nach neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaftlerin Wendy Hill vom Lafayette College im US-Bundesstaat Pennsylvania setzt ein Kuss im Hirn den chemischen Stoff Oxytocin frei. 

Dieses Hormon fördert die innere Bindung, sowohl zwischen Liebenden als auch zwischen Mutter und Kind.

Küsse sind das Rezept für romantische Gefühle, eine innere Bindung und sexuelle Lust schlechthin. Eine  Liebe könne ewig halten, verspricht die Anthropologin Helen Fisher von der Rutgers Universität im US-Bundesstaat New Jersey, „vorausgesetzt, man küsst den oder die Richtige“. Spontan jemand Wildfremdes zu küssen, um sich zu binden, ist also wenig sinnvoll und verursacht eher das Gegenteil.

Ein Kuss macht nicht nur Spaß, Küssen ist auch gesund. Stress baut ein Kuss allerdings nur bei Männern ab. Bei Frauen fanden Hill und Kollegen in ihren Studien keinen Rückgang des Stresshormons Cortisol. Vor diesem Hintergrund ist Küssen nicht nur preiswerter, sondern auch effektiver für die Partnerschaft. Was nicht heißen soll, dass ein Strauß Blumen oder ein lieb gemeinte Geschenke damit aus dem Liebesleben verbannt werden sollte.

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