Frust statt Lust: Die 5 größten Lustkiller

Das Gehirn ist das größte Sexorgan des Menschen. Erotische Phantasien lassen die Leidenschaft erwachen und machen Lust auf mehr. Denkt man jedoch beim Liebesspiel an den Einkaufszettel, ist schnell die schönste Stimmung dahin. Doch nicht nur die eigenen Gedanken, auch der Partner kann zum Lustkiller werden.

Lustkiller vermeiden

Für eine leidenschaftliche Liebesnacht müssen einige Faktoren zusammenkommen: Gute Stimmung, die passende Umgebung, der richtige Partner und noch vieles mehr. Ist dies alles vorhanden, sollte man die Leidenschaft nicht durch klassische Lustkiller verderben. Welche die häufigsten Liebestöter sind und wie Sie diese vermeiden können, erfahren Sie hier.

Die klassischen Lustkiller

Platz 5: Stress
Um sich entspannen und auf den anderen einlassen zu können, braucht man einen freien Kopf. Beruflicher oder privater Stress lassen sexuelle Bedürfnisse oft gar nicht erst aufkommen. Um Leidenschaft ausleben zu können, muss man körperliche Kapazitäten übrig haben, sonst wird das Liebesspiel zum Kraftakt. Tun Sie also zuerst etwas gegen den Stress. Teilen Sie sich Ihre Zeit besser ein und bringen Sie Arbeit nicht mit nach Hause. Nehmen Sie sich Zeit für sich, dann wird die Lust schnell wieder zurückkehren.

Platz 4: Bettakrobatik
Das Liebespiel sollte nicht in Höchstleistungssport ausarten. Akrobatische Kamasutra-Verrenkungen sind nicht für jedermann antörnend. Ist man nur noch mit der Position seiner Beine beschäftigt, oder verrenkt man seinem Partner gar sämtliche Gliedmaßen, ist die Lust schnell verebbt. Sobald im Gesicht des Partners nur noch ein angestrengter statt ein lustvoller Ausdruck zu sehen ist, lässt sich die Leidenschaft kaum noch retten. Die Bewegungen und Stellungen sollten natürlich und ganz von selbst entstehen und nicht gezwungen wirken. Denken Sie also lieber daran, dass manchmal „weniger eben mehr ist“.

Platz 3: Ex-Partner
Sexuelle Vergleiche mit dem Ex-Partner wirken sehr schnell verletzend. Offenbart man während des Liebesspieles, dass der oder die Ex, dies oder jenes aber doch immer so gern gemacht habe, setzt man den aktuellen Partner unter Druck. Außerdem vermittelt man das Gefühl, dass man in Gedanken bei jemand anderem ist. Möchten Sie über die Beziehung zu der oder dem Ex reden, sollten Sie dies in einer neutralen Situation ansprechen.

Platz 2: Geruch
Einer der größten Lustkiller ist ein unangenehmer Geruch des Partners. Ob Schweiß, Knoblauch oder Alkohol: Ein solcher Geruch wirkt auf den Partner schnell abtörnend. Es fällt schwer, leidenschaftliche Küsse auszutauschen, wenn man sich darauf konzentrieren muss, die Luft anzuhalten. Sexualität hat viel mit dem Geruchssinn zu tun – nicht umsonst gibt es die Redewendung „sich riechen können“. Kommen Sie gerade vom Sport oder aus der Kneipe, springen Sie lieber schnell noch mal unter die Dusche – vielleicht ja auch zu zweit.

Platz 1: Erwartungsdruck
Die eigene Vorstellung kann zum schlimmsten aller Lustkiller werden. Stellt man an sich selber zu hohe Erwartungen, setzt man sich unter enormen Leistungsdruck. Beginnt man, während des Liebesbespiels darüber nachzudenken, was man da gerade tut, ob man es auch richtig macht und was man am Besten als nächstes tun sollte, dürfte einem die Lust bereits vergangen sein. In seiner Sexualität muss man sich gehen und fallen lassen können. Weniger Kopf und dafür mehr Bauchgefühl sind ratsam. Sex sollte sich entwickeln und nicht einfach ablaufen. Niemand ist eine Maschine, die immer und überall einfach „funktionieren“ muss. Auch wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, ist das kein Weltuntergang. Das sollten Sie ganz locker sehen, um beim nächsten Mal völlig unbelastet sein zu können. Reden Sie mit Ihrem Partner darüber – das nimmt Ihnen den Druck und die Unsicherheit.

Autorin: Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion

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