Bräuche zur Silberhochzeit

Die Silberhochzeit ist ein Brauch an sich, um den sich viele weitere Bräuche entstanden. Wie es bei Bräuchen üblich ist, sind sie schon sehr alt und über die Jahre haben sich um die Silberhochzeit eine Menge angesammelt. Noch immer entstehen neue Bräuche bzw. Trends, die zu Bräuchen werden können.

Ein sehr alter Brauch ist der Ehrenkranz. Er ist ein Brauch, der nicht nur zur Silberhochzeit üblich ist, sondern auch zur Goldhochzeit ausgeübt wird. Dabei befestigen Freunde oder Verwandte des Jubelpaares einen Kranz aus Tanne an der Haustür. Der Ehrenkranz wird zusätzlich mit silbernen Rosen und Papierschleifen verziert. Des Weiteren werden rote Tücher an den Kranz gesteckt, die nach einem alten Aberglauben böse Geister und Hexen vertreiben sollen. Für die Feier der Silberhochzeit ziert eine silberne 25 den Kranz. Außerdem werden von den Freundinnen und Nachbarinnen der Braut Röschen und Verzierungen an den Ehrenkranz angebracht. Zu diesem Brauch gehört auch, dass das Paar als Dankeschön für die Türdekoration zum Umtrunk einlädt.

Alte und neue Bräuche zur Silberhochzeit

Es gibt Bräuche, die von Region zu Region unterschiedlich sind. Im Süden ist es beispielsweise Brauch, zur Silberhochzeit silbernes Besteck aus dem Fenster zu werfen. Häufig unternimmt das Jubiläumspaar auch eine gemeinsame Wallfahrt, in der es sich gemeinsam Gedanken bezüglich ihres bis dahin verlebten Ehelebens macht. Neben diesen sehr alten Bräuchen, kommen zur Silberhochzeit auch neue Bräuche hinzu. Als ein Brauch an sich kann natürlich auch die Feier zur Silberhochzeit gesehen werden. Darin unterscheidet sich die Feier nicht wesentlich von einer grünen Hochzeit. Es kann schon als Brauch angesehen werden, dass in einem Saal gefeiert wird, mit einem Buffet, Getränken und einem Alleinunterhalter, der für Musik sorgt. Auch die Spiele oder Sketche auf der Feier einer Silberhochzeit, die meist von den Gästen als abendfüllendes Programm organisiert werden, haben schon Tradition.
Ein recht neuer Brauch, zumindest in Deutschland, ist es, vor dem Altar sein Ehegelübde zu erneuern. Zumindest könnte dieser Trend zu einem Brauch werden. Die Idee dahinter ist ganz im Sinne einer Silberhochzeit und drückt die unerschütterliche Liebe des Brautpaares nach vielen gemeinsamen Ehejahren aus.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion

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