Wie man mit Herrenparfum umgehen sollte

Vor allem in den letzten Jahren sind neue Ideen zu den klassischen Düften für Männer hinzugekommen. So besteht das moderne Herrenparfum nur noch bedingt aus  markanten und herben Tönen. Gerade aber bei Parfums mit süßlichen Noten kann man sehr schnell zu viel auftragen – und damit die gesamte Wirkung zerstören.

Prinzipiell sollte man nicht nur auf ein einziges Herrenparfum setzen. Je nach Anlass sollte man sich eine passende Note geben, die mal sportlich, mal klassisch-herb und mal süßlich-modern ausfallen kann. Ebenso wie Damenparfums heute teilweise maskulin wirken, gibt es eine ganze Reihe Männerdüfte, die Tradition mit Moderne verbinden. In der Regel kommen Düfte mit süßlichen Untertönen sehr gut an und sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Beispielsweise "Le Male" von Jean Paul Gaultier ist schon seit 1995 auf dem Markt und seit Jahren ein moderner Klassiker. Unzählige Male wurde diese Marke kopiert, aber "Le Male" ist und bleibt das Original. Ein modernes Herrenparfum kann aber auch leicht aufdringlich wirken, wie das generell bei süßeren Gerüchen der Fall ist. Man sollte sich einen solchen Duft entweder für besondere Anlässe aufsparen oder nur sehr dezent verwenden. Ein weiteres Argument, auf mehr als ein Männerparfum zurückzugreifen und die Düfte immer mal wieder zu wechseln, besteht darin, dass sich der Träger nach einer Zeit an den Geruch gewöhnt, ihn selbst nicht mehr wirklich wahrnimmt und in der Regel nach einer Zeit überdosiert. Und es passiert schnell, dass man mit einem penetranten Parfumgeruch seinen Mitmenschen auf die Nerven geht.

Ein Herrenparfum sollte richtig aufgetragen sein

Niemals sollte man ein Herrenparfum mit einem anderen gleichzeitig auftragen. Und auf die Kleidung sollte kein Parfum gesprüht werden, denn das verändert die Wirkung eher ins Negative. Generell sollte man sich merken: Weniger ist mehr. Wenn also ein Raum noch nach dem Herrenparfum riechen sollte, nachdem man ihn längst verlassen hat, dürfte man es etwas übertrieben haben. Gerade teure Parfums können bei Überdosierung durch intensiven Duft schnell Kopfschmerzen verursachen. Deshalb sollte man je nach Anlass ein- oder zweimal sprühen. Mehr allerdings nicht. Jedes Herrenparfum wirkt natürlich anders, und auch der Hauttyp eines jeden Menschen nimmt den Duft unterschiedlich auf. Bei Menschen mit trockener Haut etwa verfliegt ein Duft schneller.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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