Wo kann ich jemanden kennen lernen?

Ich erzähle jetzt erst einmal von den klassischen "Anbandel-Geschichten" und sage: im Internet. Denn da ist es sehr einfach, jemanden kennen zu lernen und vor allem anonym. Voraussetzung ist natürlich, dass man "Vernetzt" ist und mit einem Computer,  dem Internet und den dazugehörenden Angeboten umgehen kann. Kleiner Tipp von mir: jeder kann das lernen, wenn er dazu bereit ist.

Liebe auf den ersten Klick

Aber bei der Liebe auf den ersten Klick, beim virtuellen Anbandeln sollten Sie einige Dinge beachten, denn auch hier können Gefahren lauern.

Seien Sie kreativ!

Wer neugierig auf sein Profil machen will, sollte es individuell und einfallsreich gestalten. Hier gilt: Konkret geht vor abstrakt. Vermdeiden Sie auf jeden Fall schwammige Formulierungen, wie zum Beispiel: vielseitig interessiert. Schreiben Sie lieber was Sie wirklich interessiert, welchen Sport Sie treiben und welchen Film Sie in letzter Zeit besonders gerne gesehen haben. Damit schaffen Sie Gesprächsstoff. Ein totaler Abtörner sind Rechtschreibfehler, die von keiner einzigen Reform abgedeckt sind.

Zeigen Sie sich!

Sie wissen es doch aus eigener Erfahrung, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wann, wie und wo man es im Internet zeigen sollte, das sieht natürlich jeder anders. Eines ist aber klar: Keiner kauft gerne eine Katze im Sack! Es bringt gar nichts, wenn man sich vielleicht monatelang unterhält, aber nicht weiß, wie der andere eigentlich aussieht. Und ob man sich überhaupt noch sympathisch ist. Man sollte auch bedenken, dass eine ganz neugierige Freundin oder Nachbarin nicht unbedingt mitkriegen muss, dass man auf Partnersuche ist. Zudem wird mit Bildern im Internet manchmal Missbrauch getrieben. Einige User sind bereits so schlau und wählen einen Mittelweg und tauschen Fotos erst bei gegenseitiger Sympathie aus.

Immer ehrlich bleiben!

Sie selbst wollen nicht belogen werden, also bitte lügen Sie auch nicht – weder sich selbst in die Tasche noch dem anderen etwas vor. Die Wirklichkeit holt Sie garantiert ein, spätestens beim ersten Treffen! Die vergessenen Kilos werden sichtbar und auch noch viele andere Schwindeleien.

Treffen Sie sich!

Viele Benutzer wagen nicht den Sprung in die Realität, steigern sich manchmal monatelang in virtuelle Beziehungen hinein. Haben Sie den Mut! Für das erste Treffen sollten Sie aber einen neutralen und öffentlichen Ort wählen, zum Beispiel ein Cafe, eine Kneipe oder ein Restaurant. Vielleicht haben Sie Glück und es macht Klick – und die Wirklichkeit kann beginnen!

 

Erika Berger (2008): Spätes Glück. Liebe, Sex und Leidenschaft in reifen Jahren. München: mvg Verlag. S. 115, 116, 117.

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