Michael Jackson

Michael Jackson und sein Tod – eines der großen Themen dieser Woche. Ich bin fasziniert, wie er die Massen bewegen konnte und berührt von der Tragik seines Lebens. Seit drei Tagen habe ich den Ohrwurm "You are not alone"… Jetzt wird er in einem Atemzug mit den Ikonen Marilyn Monroe, Elvis und James Dean genannt. Warum?

Was ist nötig, um zu einer Ikone zu werden? Es gibt ein paar Gemeinsamkeiten bei den genannten Persönlichkeiten, die auffallen: Sie hatten eine schwierige Kindheit, aus der etwas Wundervolles erwachsen ist; sie waren unglücklich, sind jung gestorben und haben in ihren Filmen und Liedern eine Sehnsucht transportiert. Und mit ihrem Tod führen sie das Trauma ihres Lebens vor: Einsamkeit, Traurigkeit, die Tragik einer unerfüllten Liebe, Ausbeutung…

Sie haben sich zu einer herausragenden Persönlichkeit entwickelt, sind mitten aus ihrem Leben gerissen worden und bleiben so ein Symbol der Sehnsucht für uns. All das scheint Unsterblichkeit zu garantieren, unendliche Treue und eine unzerbrechliche Liebe ihrer Anhänger zur Folge zu haben. Was wäre gewesen, wenn sie alt geworden wären und keinen tragischen Tod gehabt hätten? Sie wären vermutlich nicht zu Ikonen geworden. Was sagen Sie dazu? Was bleibt für Sie von Michael Jackson? Was macht für Sie eine Ikone aus?

 

verfasst von: Angelika Kallwass am 30.06.2009 um 11:26 Uhr, Quelle: SAT1-Website

"Zwei bei Kallwass", Montag bis Samstag von 14 – 15 Uhr bei SAT1, produziert von der filmpool Film- und Fernsehproduktion GmbH.

 

Bildnachweis: Pixelio (Norbert Spittka)

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